Risiken

Untersuchungen mit hunderttausenden von Frauen haben gezeigt, dass die Anwendung von Hormonpräparaten doch nicht so sicher ist wie jahrelang angenommen. Hormonpräparate reduzieren zwar das Risiko an Osteoporose zu erkranken, erhöhen aber mit zunehmender Einnahmedauer das Brustkrebsrisiko und sogar das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das sie eigentlich vermindern sollten. In Zahlen bedeutet dies, dass Frauen, die Hormonpräparate einnehmen, ein um bis zu 50% erhöhtes Brustkrebsrisiko haben und fast 3-mal so oft an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z.B. Thrombose, Schlaganfall oder Herzinfarkt erkranken als Frauen, die keine Hormonpräparate einnehmen. Immer mehr Frauen lehnen daher eine Hormonbehandlung ab.

Die Einnahme von Hormonpräparaten ist zudem mit einer Reihe weiterer Nebenwirkungen wie z.B. Gewichtszunahme, Spannungsgefühl in der Brust oder Stimmungsschwankungen verbunden. Wie die Antibabypille erzeugen Hormonpräparate auch künstliche Abbruchblutungen. Darüber hinaus können sie nicht bei allen Frauen zum Einsatz kommen, da eine Reihe medizinischer Gründe eine Behandlung mit Hormonen verbietet.