Osteoporose

Die Knochen unterliegen ein Leben lang ständigen Aufbau- und Abbauprozessen. Bis zum 30. Lebensjahr wird mehr Knochen auf- als abgebaut. Von da an baut sich die Knochenmasse auf natürliche Art um ca. 1% pro Jahr ab.

Während der Wechseljahre und in der Zeit danach nimmt der Mineralgehalt der Knochen und damit die Knochenmasse durch den geringen Östrogenspiegel schneller ab. Bei den meisten Frauen normalisiert sich der Knochenstoffwechsel in den folgenden Jahren. Bei etwa einem Drittel aller Frauen bleibt der beschleunigte Knochenabbau jedoch erhalten. Sie leiden an einem krankhaft beschleunigten Abbau der Knochenmasse, der so genannten Osteoporose, im Volksmund auch Knochenschwund genannt. Osteoporose betrifft das gesamte Skelett und führt dazu, dass die Knochen an Elastizität und Festigkeit verlieren und daher leichter brechen als zuvor.

 

 
 

          Quelle: Forum Osteoporose. www.Osteoporose.com 2002

 

 

 

 
 

           gesunder Knochen                                                         osteoporotisch veränderter Knochen

 
 

 Quelle: Forum Osteoporose. www.Osteoporose.com 2002

 

Osteoporose beginnt unbemerkt und schmerzlos. Bleibt sie unbehandelt, kann sie leicht zu Knochenbrüchen führen, speziell an Oberschenkelhals, Handgelenk und Wirbelkörpern. Dabei bleibt es meist nicht nur bei einem Bruch - ist einmal ein Knochen gebrochen, brechen auch die angrenzenden Knochen leichter.

Durch Einbrüche der Wirbelkörper kann beispielsweise ein unschöner "Witwenbuckel" mit einer gebückten Haltung entstehen. Insgesamt verkürzt sich damit auch der Oberkörper, körperliche Beweglichkeit und Aktivität werden eingeschränkt und die Betroffenen leiden zunehmend an Schmerzen. Viele Betroffene isolieren sich deswegen vom sozialen Leben, aber auch, weil sie sich für ihr verändertes Aussehen schämen. Im schlimmsten Fall verlieren die betroffenen Frauen ihre Selbständigkeit und werden zum Pflegefall.

 

 
 

Quelle: Forum Osteoporose. www.Osteoporose.com 2002

 

Das individuelle Osteoporoserisiko wird auch durch andere Risikofaktoren erhöht wie z.B. ein sehr schlanker Körperbau, Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Rauchen, Alkohol, die Einnahme bestimmter Medikamente und familiäre Belastung.