Urogenitale Beschwerden

Während der Wechseljahre unterliegt auch der Urogenitaltrakt, d.h. die Geschlechtsorgane und Harnwege, einer Reihe von Veränderungen.

Die Schleimhaut der Scheide wird dünner, trockener und weniger elastisch. Gleichzeitig wird die Scheide insgesamt schmaler und kürzer. Bei Erregung braucht sie auch länger, um feucht zu werden, was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen kann oder ihn sogar unmöglich macht. Diese Situation begünstigt wiederkehrende Scheidenentzündungen und die Entstehung von juckendem Ausfluss.

Auch die Harnwege unterliegen einer Reihe von Veränderungen. Die Beckenbodenmuskulatur verliert an Spannkraft und die Durchblutung von Blase und Harnleiter nehmen ab. Dadurch kann es u.a. zu wiederkehrenden Blasenentzündungen, Beschwerden beim Wasserlassen und unwillkürlichem Harnabgang kommen.