Schlafstörungen

In den Wechseljahren leiden 50-70% aller Frauen ohne Behandlung unter Schlafproblemen wie z.B. Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Östrogene haben einen positiven Einfluss auf Stoffwechselvorgänge im Gehirn und fördern dadurch unter anderem einen erholsamen Schlaf. Der niedrige Östrogenspiegel während der Wechseljahre kann somit dazu führen, dass der nächtliche Schlaf weniger erholsam wird. Nächtliche Hitzewallungen und Schweißausbrüche stören den Schlaf zusätzlich. Als Folge sind die Betroffenen tagsüber müde, erschöpft und schneller reizbar.

Nicht alle Schlafstörungen sind jedoch Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Einerseits braucht der Körper mit zunehmendem Alter nachts weniger Schlaf, dafür tagsüber häufiger Ruhepausen. Andererseits liegt die Ursache häufig auch in privaten oder beruflichen Problemen, die einen in der Nacht stark beschäftigen. Um Ihre Schlafprobleme in den Griff zu bekommen ist es daher wichtig, dass Sie herausfinden, ob Ihre Schlafprobleme schon vorher da waren oder ob sie wirklich den Wechseljahren zugerechnet werden können.

Tipps für einen erholsamen Schlaf