Hitzewallungen & Schweißausbrüche

Hitzewallungen sind die wohl bekanntesten Wechseljahrbeschwerden. Eine Hitzewallung ist ein plötzlich auftretendes unangenehmes Wärmegefühl in der oberen Körperhälfte, das sich wellenartig über Brust, Hals, Gesicht und Oberarme ausbreitet. Die Haut rötet sich dabei meist. Hitzewallungen werden häufig von Schweißausbrüchen und Herzrasen begleitet. Ist die Hitzewallung vorbei, folgt meist ein Fröstelgefühl. Hitzewallungen können auch in der Nacht auftreten, wo sie häufig für Schlafstörungen verantwortlich sind.

Dauer und Häufigkeit von Hitzewallungen sind von Frau zu Frau verschieden. Sie können 30 Sekunden bis einige Minuten lang anhalten und über 30 Mal pro Tag auftreten.

Hitzewallungen kommen dadurch zustande, dass das Temperaturregulationszentrum im Gehirn durch einen schwankenden Östrogenspiegel irritiert wird, wodurch es den Sollwert der Körpertemperatur erniedrigt. Um den neuen Sollwert zu erreichen wird die Haut stärker durchblutet und Wärme verstärkt abgegeben. Im Anschluss an die Hitzewallung muss der Körper die verlorene Wärme wieder produzieren, weswegen sich häufig ein Fröstelgefühl einstellt, bis die normale Körpertemperatur wieder erreicht ist.

Psychische und körperliche Belastungen, Aufregungen, Kaffee und Alkohol können das Auftreten von Hitzewallungen begünstigen.